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authorWerner LEMBERG2003-09-29 22:56:46 +0000
committerWerner LEMBERG2003-09-29 22:56:46 +0000
commit00694c2006860711b36e0f6cf559dd17c8bfbc25 (patch)
tree48223af0c695ebddac6dc6938c62c80e2bd72756
parentc98ddbe5daa656e3cbd64c7132b01ba3206879b5 (diff)
downloademacs-00694c2006860711b36e0f6cf559dd17c8bfbc25.tar.gz
emacs-00694c2006860711b36e0f6cf559dd17c8bfbc25.zip
* TUTORIAL.de: Minor updates and grammatical fixes.
-rw-r--r--etc/ChangeLog4
-rw-r--r--etc/TUTORIAL.de96
2 files changed, 53 insertions, 47 deletions
diff --git a/etc/ChangeLog b/etc/ChangeLog
index 0d2ede0a200..70a748e9dc1 100644
--- a/etc/ChangeLog
+++ b/etc/ChangeLog
@@ -1,3 +1,7 @@
12003-09-30 Werner Lemberg <wl@gnu.org>
2
3 * TUTORIAL.de: Minor updates and grammatical fixes.
4
12003-09-02 Glenn Morris <gmorris@ast.cam.ac.uk> 52003-09-02 Glenn Morris <gmorris@ast.cam.ac.uk>
2 6
3 * TODO: Add invisible text kill/yank issue. 7 * TODO: Add invisible text kill/yank issue.
diff --git a/etc/TUTORIAL.de b/etc/TUTORIAL.de
index cf120951148..a007fef752b 100644
--- a/etc/TUTORIAL.de
+++ b/etc/TUTORIAL.de
@@ -1,4 +1,4 @@
1Einführung in Emacs. (c) 2002 Free Software Foundation, Inc. 1Einführung in Emacs. (c) 2002, 2003 Free Software Foundation, Inc.
2 2
3Emacs-Befehle beinhalten im allgemeinen die CONTROL-Taste (manchmal 3Emacs-Befehle beinhalten im allgemeinen die CONTROL-Taste (manchmal
4auch als CTRL, CTL oder STRG beschriftet) sowie die META-Taste (auch 4auch als CTRL, CTL oder STRG beschriftet) sowie die META-Taste (auch
@@ -187,7 +187,7 @@ Textsuche in wissenschaftlichen Texten oft vorteilhaft ist.]
187 187
188[Anmerkung 2: Die Tasten `Home' (Pos1) und `End' (Ende) verhalten sich 188[Anmerkung 2: Die Tasten `Home' (Pos1) und `End' (Ende) verhalten sich
189standardmäßig wie C-a und C-e, wie wohl die meisten Benutzer 189standardmäßig wie C-a und C-e, wie wohl die meisten Benutzer
190annehmen würden.] 190annehmen.]
191 191
192Die aktuelle Position des Cursors wird im Englischen auch `point' 192Die aktuelle Position des Cursors wird im Englischen auch `point'
193(Punkt) genannt. Beachten Sie bitte, daß sich `point' stets 193(Punkt) genannt. Beachten Sie bitte, daß sich `point' stets
@@ -220,7 +220,7 @@ Kleiner-als) und M-> (META Größer-als), welche zum Anfang bzw. zum
220Ende des ganzen Textes springen. 220Ende des ganzen Textes springen.
221 221
222Bei den meisten Terminal-Tastaturen befindet sich `<' über dem Komma, 222Bei den meisten Terminal-Tastaturen befindet sich `<' über dem Komma,
223d.h. Sie müssen zusätzlich die SHIFT-Taste verwenden (der Umschalter 223d.h., Sie müssen zusätzlich die SHIFT-Taste verwenden (der Umschalter
224ist auf deutschen Tastaturen normalerweise mit einem dicken 224ist auf deutschen Tastaturen normalerweise mit einem dicken
225Aufwärtspfeil markiert). Ohne SHIFT-Taste würden Sie M-Komma 225Aufwärtspfeil markiert). Ohne SHIFT-Taste würden Sie M-Komma
226eingeben. 226eingeben.
@@ -252,14 +252,14 @@ Markierungsring ansteuern.
252 ein, bis Sie wieder an dieser Position angelangt sind. 252 ein, bis Sie wieder an dieser Position angelangt sind.
253 253
254Die meisten Emacs-Befehle akzeptieren ein numerisches Argument, das in 254Die meisten Emacs-Befehle akzeptieren ein numerisches Argument, das in
255der Regel als Wiederholungszähler dient (d.h. wie oft der Befehl 255der Regel als Wiederholungszähler dient (d.h., wie oft der Befehl
256ausgeführt werden soll). Eingegeben wird diese Zahl mit C-u, dann die 256ausgeführt werden soll). Eingegeben wird diese Zahl mit C-u, dann die
257Ziffern und dann der Befehl selbst. Alternativ können Sie die 257Ziffern und dann der Befehl selbst. Alternativ können Sie die
258META-Taste (bzw. EDIT- oder ALT-Taste) gedrückt halten und dann die 258META-Taste (bzw. EDIT- oder ALT-Taste) gedrückt halten und dann die
259Ziffern des Wiederholungszählers eingeben. Wir empfehlen allerdings, 259Ziffern des Wiederholungszählers eingeben. Wir empfehlen allerdings,
260die C-u-Methode zu lernen, da sie mit jedem Terminal funktioniert. 260die C-u-Methode zu lernen, da sie mit jedem Terminal funktioniert.
261Das numerische Argument wird auch `Präfix-Argument' genannt, da man 261Das numerische Argument wird auch `Präfix-Argument' genannt, da man es
262es vor dem zugehörigen Befehl eingibt. 262vor dem zugehörigen Befehl eingibt.
263 263
264Beispiel: C-u 8 C-f bewegt den Cursor acht Zeichen vorwärts. 264Beispiel: C-u 8 C-f bewegt den Cursor acht Zeichen vorwärts.
265 265
@@ -582,8 +582,7 @@ Anzahl der notwendigen C-x u-Befehle zu reduzieren.
582C-_ ist ein alternativer Undo-Befehl; er arbeitet genauso wie C-x u, 582C-_ ist ein alternativer Undo-Befehl; er arbeitet genauso wie C-x u,
583ist jedoch einfacher zu tippen, wenn Sie den Befehl mehrmals 583ist jedoch einfacher zu tippen, wenn Sie den Befehl mehrmals
584hintereinander ausführen möchten. Der Nachteil von C-_ ist, daß bei 584hintereinander ausführen möchten. Der Nachteil von C-_ ist, daß bei
585manchen Tastaturen es nicht sofort einsichtig ist, wie man das 585manchen Tastaturen nicht sofort einsichtig ist, wie man das eingibt.
586eingibt.
587 586
588Eine weitere Eingabemöglichkeit bei vielen Terminals ist C-/. 587Eine weitere Eingabemöglichkeit bei vielen Terminals ist C-/.
589 588
@@ -791,9 +790,9 @@ Auf den meisten Systemen wie Linux oder FreeBSD wird Emacs
791`suspendiert', wenn Sie C-z drücken, d.h., Sie kehren zurück zur 790`suspendiert', wenn Sie C-z drücken, d.h., Sie kehren zurück zur
792Eingabezeile des Betriebssystems, ohne Emacs zu beenden. In der Regel 791Eingabezeile des Betriebssystems, ohne Emacs zu beenden. In der Regel
793können Sie dann mittels des Befehls `fg' bzw. `%emacs' wieder zu Emacs 792können Sie dann mittels des Befehls `fg' bzw. `%emacs' wieder zu Emacs
794umschalten. Bei X bewirkt C-z in der Regel, daß Emacs ikonofiziert 793umschalten. Unter X Window System bewirkt C-z in der Regel, daß Emacs
795wird, also als Ikone (`Icon') darauf wartet, mit einem Mausklick bei 794ikonofiziert wird, also als Ikone (`Icon') darauf wartet, mit einem
796Bedarf wieder vergrößert zu werden. 795Mausklick bei Bedarf wieder vergrößert zu werden.
797 796
798Bei Betriebssystemen bzw. Shells, die Suspension von Programmen nicht 797Bei Betriebssystemen bzw. Shells, die Suspension von Programmen nicht
799implementiert haben (z.B. MS-DOS), startet C-z einen 798implementiert haben (z.B. MS-DOS), startet C-z einen
@@ -882,7 +881,7 @@ werden kann.]
882Die Bildschirmzeile unmittelbar über dem Echo-Bereich ist die 881Die Bildschirmzeile unmittelbar über dem Echo-Bereich ist die
883Statuszeile (`mode line'). Sie schaut ungefähr so aus: 882Statuszeile (`mode line'). Sie schaut ungefähr so aus:
884 883
885-1:** TUTORIAL.de (Fundamental)--L865--58%---------------- 884-1:** TUTORIAL.de 58% L865 (Fundamental)----------------------
886 885
887Diese Zeile gibt nützliche Hinweise über den momentanen Zustand von 886Diese Zeile gibt nützliche Hinweise über den momentanen Zustand von
888Emacs und den Text, den Sie gerade editieren. 887Emacs und den Text, den Sie gerade editieren.
@@ -890,10 +889,10 @@ Emacs und den Text, den Sie gerade editieren.
890Sie wissen bereits, was der Dateiname bedeutet. `--NN%--' zeigt die 889Sie wissen bereits, was der Dateiname bedeutet. `--NN%--' zeigt die
891momentane Position innerhalb des Textes an: NN Prozent davon sind 890momentane Position innerhalb des Textes an: NN Prozent davon sind
892oberhalb des Bildschirms. Ist der Dateianfang zu sehen, dann 891oberhalb des Bildschirms. Ist der Dateianfang zu sehen, dann
893erscheint `--Top--' anstelle von `--00%--'. Analog dazu erscheint 892erscheint `Top' anstelle von `00%'. Analog dazu erscheint `Bot' (für
894`--Bot--' (für das englische Wort `bottom'), wenn das Dateiende 893das englische Wort `bottom'), wenn das Dateiende sichtbar ist. Wenn
895sichtbar ist. Wenn Sie einen Text betrachten, der komplett auf den 894Sie einen Text betrachten, der komplett auf den Bildschirm paßt, dann
896Bildschirm paßt, dann erscheint `--All--'.] 895erscheint `All'.
897 896
898Das `L' und die nachfolgenden Ziffern geben die aktuelle Zeilennummer 897Das `L' und die nachfolgenden Ziffern geben die aktuelle Zeilennummer
899an, in denen sich der Cursor befindet. 898an, in denen sich der Cursor befindet.
@@ -962,7 +961,7 @@ Dokumentation zum derzeit aktuellen Hauptmodus bekommen Sie mit C-h m.
962 961
963>> Drücken Sie C-u C-v ein- oder mehrmals, um diese Zeile in die Nähe 962>> Drücken Sie C-u C-v ein- oder mehrmals, um diese Zeile in die Nähe
964 des oberen Bildschirmrands zu bringen. 963 des oberen Bildschirmrands zu bringen.
965>> Lesen Sie nun mittels C-h m die englischeDokumentation zum 964>> Lesen Sie nun mittels C-h m die englische Dokumentation zum
966 Textmodus. 965 Textmodus.
967>> Entfernen Sie schließlich das Dokumentationsfenster mit C-x 1. 966>> Entfernen Sie schließlich das Dokumentationsfenster mit C-x 1.
968 967
@@ -972,7 +971,7 @@ Verfügung, die (normalerweise) in allen Hauptmodi funktionieren
972(z.B. der Überschreibmodus: Zeichen werden nicht eingefügt, sondern 971(z.B. der Überschreibmodus: Zeichen werden nicht eingefügt, sondern
973überschreiben den Text). Man kann Nebenmodi ein- und ausschalten 972überschreiben den Text). Man kann Nebenmodi ein- und ausschalten
974unabhängig von anderen Nebenmodi und Hauptmodi; mit anderen Worten, 973unabhängig von anderen Nebenmodi und Hauptmodi; mit anderen Worten,
975Sie können zu Ihrem Hauptmodus, keinen, einen oder sogar mehrere 974Sie können zu Ihrem Hauptmodus keinen, einen oder sogar mehrere
976Nebenmodi haben. 975Nebenmodi haben.
977 976
978Ein Nebenmodus, welcher äußerst nützlich ist, besonders für das 977Ein Nebenmodus, welcher äußerst nützlich ist, besonders für das
@@ -989,7 +988,7 @@ ausgeschaltet bzw. eingeschaltet war. Wir sagen, daß dieser Befehl
989den Modus umschaltet (`toggle'). 988den Modus umschaltet (`toggle').
990 989
991>> Geben Sie nun M-x auto-fill-mode<Return> ein. Fügen Sie 990>> Geben Sie nun M-x auto-fill-mode<Return> ein. Fügen Sie
992 anschließend eine Zeile ein, die aus lauter "asdf " besteht, und 991 anschließend eine Zeile ein, die aus lauter `asdf ' besteht, und
993 zwar so lange, bis die Zeile automatisch umgebrochen wird. 992 zwar so lange, bis die Zeile automatisch umgebrochen wird.
994 Vergessen Sie nicht, Leerzeichen einzugeben, da nur dort ein 993 Vergessen Sie nicht, Leerzeichen einzugeben, da nur dort ein
995 Umbruch erfolgt. 994 Umbruch erfolgt.
@@ -1016,21 +1015,22 @@ Absatzes stehen muß.
1016* SUCHEN 1015* SUCHEN
1017-------- 1016--------
1018 1017
1019Emacs kann Zeichenketten (`strings') entweder vorwärts (`forward') 1018Emacs kann Zeichenketten (`strings') entweder in Richtung Pufferende
1020oder rückwärts (`backward') suchen. Gleichzeitig wird der Cursor an 1019(vorwärts, `forward') oder in Richtung Pufferanfang (rückwärts,
1021die nächste Stelle bewegt, wo diese Zeichenkette erscheint. 1020`backward') suchen. Gleichzeitig wird der Cursor an die nächste
1021Stelle bewegt, wo diese Zeichenkette erscheint.
1022 1022
1023Hier unterscheidet sich Emacs von vielen anderen Editoren, da nämlich 1023Hier unterscheidet sich Emacs von vielen anderen Editoren, da nämlich
1024die Standard-Suchoperation inkrementelles Suchen ist, d.h., die Suche 1024die Standard-Suchoperation inkrementelles Suchen ist, d.h., die Suche
1025beginnt dann, wenn Sie die Zeichen eingeben. 1025beginnt dann, wenn Sie die Zeichen eingeben.
1026 1026
1027Der Befehl für Vorwärtssuchen ist C-s, und C-r für Rückwärtssuchen. 1027Der Befehl für Vorwärtssuchen ist C-s und C-r für Rückwärtssuchen.
1028ABER HALT! Probieren Sie bitte diese Befehle noch nicht. 1028ABER HALT! Probieren Sie bitte diese Befehle noch nicht.
1029 1029
1030Wenn Sie C-s eingeben, dann erscheint die Zeichenkette "I-search:" als 1030Wenn Sie C-s eingeben, dann erscheint die Zeichenkette `I-search:' als
1031Eingabeaufforderung im Echobereich. Das bedeutet, daß Emacs jetzt in 1031Eingabeaufforderung im Echobereich. Das bedeutet, daß Emacs jetzt
1032einer inkrementellen Suche ist und darauf wartet, daß Sie den 1032eine inkrementellen Suche ausführt und darauf wartet, daß Sie die zu
1033gewünschten Suchstring eingeben. <Return> beendet die Suche. 1033suchende Zeichenkette eingeben. <Return> beendet die Suche.
1034 1034
1035>> Geben Sie jetzt C-s ein, um einen Suchvorgang zu starten. Schreiben 1035>> Geben Sie jetzt C-s ein, um einen Suchvorgang zu starten. Schreiben
1036 Sie LANGSAM, einen Buchstaben nach dem anderen, das Wort `Cursor', 1036 Sie LANGSAM, einen Buchstaben nach dem anderen, das Wort `Cursor',
@@ -1061,16 +1061,16 @@ erwecken, geben Sie C-q ein, und lesen Sie dann den Abschnitt
1061am besten tun kann. 1061am besten tun kann.
1062 1062
1063Wenn Sie sich mitten in einer inkrementellen Suche befinden und 1063Wenn Sie sich mitten in einer inkrementellen Suche befinden und
1064<Delete> drücken, dann wird das letzte Zeichen im Suchstring gelöscht, 1064<Delete> drücken, wird das letzte Zeichen im Suchstring gelöscht, und
1065und der Cursor springt zurück auf die letzte Suchposition. 1065der Cursor springt zurück auf die letzte Suchposition. Angenommen,
1066Angenommen, Sie haben "c" eingegeben, um das erste Auftreten von "c" 1066Sie haben `c' eingegeben, um das erste Auftreten von `c' zu suchen.
1067zu suchen. Geben Sie jetzt "u" ein, dann springt der Cursor zu dem 1067Geben Sie jetzt `u' ein, dann springt der Cursor zu dem ersten
1068ersten Auftreten der Zeichenkette "cu". Wenn Sie jetzt mit <Delete> 1068Auftreten der Zeichenkette `cu'. Wenn Sie jetzt mit <Delete> das `u'
1069das "u" vom Suchstring löschen, dann springt der Cursor zurück zum 1069vom Suchstring löschen, dann springt der Cursor zurück zum ersten `c'.
1070ersten "c". Drücken Sie dagegen ein paar mal C-s, um weitere 1070Drücken Sie dagegen ein paar mal C-s, um weitere `cu'-Zeichenketten zu
1071"cu"-Zeichenketten zu finden, dann bewirkt <Delete>, daß Sie zum 1071finden, dann bewirkt <Delete>, daß Sie zum letzten Auftreten von `cu'
1072letzten Auftreten von "cu" zurückspringen, und erst wenn es kein 1072zurückspringen, und erst wenn es kein weiteres `cu' mehr gibt, springt
1073weiteres "cu" mehr gibt, springt der Cursor zum ersten "c" zurück. 1073der Cursor zum ersten `c' zurück.
1074 1074
1075Die Suche wird ebenfalls beendet, wenn Sie ein CONTROL- oder 1075Die Suche wird ebenfalls beendet, wenn Sie ein CONTROL- oder
1076META-Zeichen eingeben (mit ein paar Ausnahmen -- Zeichen, die 1076META-Zeichen eingeben (mit ein paar Ausnahmen -- Zeichen, die
@@ -1210,28 +1210,30 @@ Eingabemöglichkeiten für Deutsch näher eingegangen.
1210 1210
1211Der Standard-Zeichensatz für Deutsch ist Latin-1 (auch bekannt unter 1211Der Standard-Zeichensatz für Deutsch ist Latin-1 (auch bekannt unter
1212dem Namen ISO-8859-1). Wenn anstelle der deutschen Umlaute 1212dem Namen ISO-8859-1). Wenn anstelle der deutschen Umlaute
1213unansehnliche Konstrukte wie `\201ä' dargestellt werden, dann ist 1213unansehnliche Konstrukte wie `\201ä' dargestellt werden, dann ist die
1214die sogenannte Multibyte-Zeichenunterstützung deaktiviert (intern 1214sogenannte Multibyte-Zeichenunterstützung deaktiviert (intern werden
1215werden in Emacs nicht-ASCII Zeichensätze durch mehr als ein Byte 1215in Emacs nicht-ASCII Zeichensätze durch mehr als ein Byte
1216repräsentiert). Durch den Befehl `M-x 1216repräsentiert). Durch den Befehl `M-x
1217toggle-enable-multibyte-characters' wird die 1217toggle-enable-multibyte-characters' wird die
1218Multibyte-Zeichenunterstützung aktiviert. 1218Multibyte-Zeichenunterstützung aktiviert. Denken Sie daran, die
1219Tabulatortaste zur Vervollständigung von Befehlsnamen zu benützen,
1220z.B. `M-x toggle-e<TAB><Return>'.
1219 1221
1220Wenn anstelle der Umlaute `ä', `ö' oder `ü' die Zeichen `d', `v' und 1222Wenn anstelle der Umlaute `ä', `ö' oder `ü' die Zeichen `d', `v' und
1221`|' erscheinen (also `kleines D', `kleines V', und ein senkrechter 1223`|' erscheinen (also `kleines D', `kleines V' und ein senkrechter
1222Strich), dann wird das achte Bit von jedem Byte abgeschnitten, sodaß 1224Strich), dann wird das achte Bit von jedem Byte abgeschnitten, sodaß
1223nur ASCII-Zeichen dargestellt werden können. In der Regel gibt es 1225nur ASCII-Zeichen dargestellt werden können. In der Regel gibt es
1224zwei Ursachen für dieses Problem: Sie haben sich nicht `8-bit clean' 1226zwei Ursachen für dieses Problem: Sie haben sich nicht `8-bit clean'
1225(z.B. mittels `telnet -8 ...') eingeloggt oder Ihr 1227(z.B. mittels `telnet -8 ...') eingeloggt oder Ihr
1226Telekommunikationsprogramm ist nicht für 8-bit konfiguriert. 1228Telekommunikationsprogramm ist nicht für 8-bit konfiguriert.
1227 1229
1228>> Geben Sie C-x <Return> m ein. Die deutschen Umlaute (so sie von 1230>> Geben Sie `M-x toggle-enable-multibyte-characters' ein. Die
1229 Ihrem Terminal darstellbar sind) verschwinden und werden durch 1231 deutschen Umlaute (so sie von Ihrem Terminal darstellbar sind)
1230 Zahlenkonstrukte ersetzt. So wird zum Beispiel Umlaut a (`ä') 1232 verschwinden und werden durch Zahlenkonstrukte ersetzt. So wird
1231 dargestellt als `\201ä'. 1233 zum Beispiel Umlaut a (`ä') dargestellt als `\201ä'.
1232 1234
1233>> Aktivieren Sie wieder die Multibyte-Zeichenunterstützung mittels 1235>> Aktivieren Sie wieder die Multibyte-Zeichenunterstützung mittels
1234 C-x <Return> m. 1236 `M-x toggle-enable-multibyte-characters'.
1235 1237
1236Sehen Sie anstelle der Umlaute leere Kästchen (unter X), dann sollten 1238Sehen Sie anstelle der Umlaute leere Kästchen (unter X), dann sollten
1237Sie mit C-x C-c Emacs beenden und folgendermaßen neu starten: 1239Sie mit C-x C-c Emacs beenden und folgendermaßen neu starten: